Sikafloor 407 schnellhärtende 2K-PU-Hybrid-Grundierung 4,5 l
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Sikafloor 407 schnellhärtende 2K-PU-Hybrid-Grundierung 4,5 l

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Beschreibung

Sikafloor®-407 ist eine schnellhärtende, lösemittelfreie 2-Komponenten-Polyurea-/Polyurethan-Hybridgrundierung für Sikafloor®-Balkonsysteme. Sie eignet sich für zementgebundene Untergründe, reduziert das Risiko von Ausgasungen und verfestigt sandende oder minderfeste Oberflächen. Das Produkt ist ausschließlich für Außenbereiche und die Verarbeitung durch erfahrene Fachanwender vorgesehen.

Anwendung

Komponente A zunächst gründlich aufrühren. Anschließend die Komponenten A und B vollständig zusammengeben und mindestens 3 Minuten mit einem elektrischen Rührgerät bei ca. 300–400 U/min mischen. Danach das Material in ein sauberes Gefäß umfüllen und nochmals kurz mischen. Die gesamte Mischdauer sollte etwa 4 Minuten betragen. Das Material sofort verarbeiten und mit einer kurzflorigen Rolle im Kreuzgang oder mit einer Bürste gleichmäßig und porenfrei auftragen. Bei Bedarf sind zwei Grundierungsaufträge erforderlich.

Verbrauch

Als Grundierung werden je Arbeitsgang ca. 0,2–0,3 kg/m² benötigt. Das 4,5-Liter-Gebinde mit 4,7 kg reicht theoretisch für ca. 15,5–23,5 m² je Auftrag. Der tatsächliche Verbrauch ist von Saugfähigkeit, Porosität und Rauigkeit des Untergrundes abhängig. Als Kratzspachtelung wird Sikafloor®-407 im Verhältnis 1 : 1 mit Quarzsand der Körnung 0,1–0,3 mm gemischt und temperaturabhängig mit 1–2 % Sika® Stellmittel T ergänzt.

Trockenzeit

Bei +20 °C kann die Grundierung nach ca. 30 Minuten, bei +10 °C nach ca. 60 Minuten überarbeitet werden. Die nachfolgende Sikafloor®-Beschichtung oder -Abdichtung muss spätestens innerhalb von 24 Stunden aufgetragen werden. Wird dieser Zeitraum überschritten, ist eine zusätzliche Schicht Sikafloor®-407 erforderlich. Temperatur und Luftfeuchtigkeit beeinflussen die angegebenen Zeiten.

Lagerung

Im ungeöffneten und unbeschädigten Originalgebinde trocken bei Temperaturen zwischen 0 °C und +25 °C lagern. Die Lagerfähigkeit beträgt 12 Monate ab Produktionsdatum. Zusätzlich sind die Hinweise auf dem Gebinde und im aktuellen Sicherheitsdatenblatt zu beachten.

Allgemeine Untergrundvorbereitungen

Der Untergrund muss tragfähig, sauber und trocken sowie frei von Staub, Öl, Fett, Zementschlämme, Altbeschichtungen und anderen haftungsmindernden Stoffen sein. Zementgebundene Untergründe müssen eine Druckfestigkeit von mindestens 25 N/mm² und eine Haftzugfestigkeit von mindestens 1,5 N/mm² besitzen. Die Untergrundfeuchtigkeit darf maximal 4 % betragen; aufsteigende Feuchtigkeit ist auszuschließen.

Schwache Schichten und Zementhaut mechanisch durch Schleifen oder Strahlen entfernen. Staub und lose Bestandteile anschließend gründlich mit einem Industriestaubsauger beseitigen. Risse, Fugen, Löcher und Hohlstellen vor der Grundierung fachgerecht ausbessern. Frischer Beton muss mindestens 28 Tage ausgehärtet sein. Fliesen müssen fest mit dem Untergrund verbunden sein; beschädigte oder fehlende Fliesen sind zu entfernen und die Fehlstellen zu reprofilieren.