Beschreibung
Roll-, streich- und spachtelbar
Diffusionsoffen
Frost- und UV-beständig
Hoch flexibel
Bitumenfrei
Bis 2 mm rissüberbrückend
Anwendungsgebiete
Ideal zur sicheren Bauwerksabdichtung erdberührter Bauteile im Neubau und zur Sanierung sowie zur nachträglichen Abdichtung auf vorhandenen Bitumenschichten. Ultrament Perfekt Dicht kann auch als Abdichtung unter Estrichen, zur Zwischenabdichtung von Nass- und Feuchträumen, unter Balkonen oder Terrassen (nicht für Flächen über beheizten Räumen) sowie für Fundamente eingesetzt werden. Geeignet auch zum Abdichten und Reparieren von Garagendecken und Schindeln sowie zum Verkleben von Schutz- und Dämmplatten.
Kennzeichnungspflichtige Inhaltsstoffe
Portland-Zement (chromatarm)
Farbton
Grau
Technische Daten
Materialbasis: Polymerdispersion, Spezialzement, Additive
Verarbeitungstemperatur (Untergrund- und Lufttemperatur): +5 °C bis +30 °C
Dichte: ca. 1,18 kg/dm³
Verarbeitungszeit: ca. 45 Minuten bei 20 °C
Regenbelastbar: nach 2–3 Stunden
Trockenzeit: ca. 24 Stunden
Sd-Wert: ca. 2 m bei 2,0 mm beziehungsweise 2 m bei 2,5 mm Trockenschichtdicke
Druckfestigkeit: 3 N/mm²
Mechanisch belastbar: nach ca. 24 Stunden
Verklebung von Dränage- und Dämmplatten: nach ca. 4 Stunden
Verbrauch
Bauwerksabdichtung als mineralische Dichtungsschlämme / Verbundabdichtung nach DIN EN 14891
Nassschichtdicke: 2,3 mm
Trockenschichtdicke: 2,0 mm
Verbrauch: 2,8 kg/m²
Kratzspachtelung
Verbrauch: 0,5–1,2 kg/m²
Ansatzkleber für Dämmplatten
Verbrauch: 1,2 kg/m²
Geeignete Untergründe
Beton, Mauerwerk, Putz, Holz, Bitumenpappen, Bitumenwellbahnen, Bitumenschindeln, Faserzement, Ziegelstein und alter Bitumenanstrich.
Werkzeuge
Glätter, Kelle, Quast, Rolle oder Spritzgerät.
Untergrundvorbereitung
Der Untergrund muss sauber, frostfrei und tragfähig sowie frei von Öl, Fett, Zementmilch, Trennmitteln und nicht tragfähigen Anstrichen sein.
Nicht haftende Anstriche und lose Putzschichten entfernen.
Vorstehende Mörtelreste, überstehende Mörtelspitzen und Betongrate sind zu entfernen.
Mineralische Untergründe vornässen. Nicht saugende Untergründe müssen trocken sein.
Vor der ersten Abdichtungsschicht ist eine vollflächige Kratzspachtelung vorzusehen. Mineralische Untergründe sollen dabei mattfeucht sein.
Mischen
Komponente B vollständig zur Komponente A geben und beide Komponenten im Verhältnis 1:1 mit einem Rührwerk mischen.
Mindestens 2 Minuten verrühren, bis eine knotenfreie Konsistenz erreicht wird.
Anwendung
Ultrament Perfekt Dicht mit einem Quast, Glätter, einer Rolle oder einem Spritzgerät zweimal auftragen. Vor dem Auftrag der zweiten Schicht muss die erste vollständig durchgetrocknet sein.
Je nach Anwendungsfall kann die Einarbeitung eines Glasseidengewebes erforderlich sein.
Nach der Kratzspachtelung das Ultrament Dichtband zur Abdeckung von Fugen und zur Ausbildung von Anschlüssen, Innenecken, Übergängen und Durchdringungen einarbeiten. Anschließend beide Abdichtungsschichten auftragen und die Übergänge mit einem Pinsel glätten.
Mauertaschen und großflächige Fehlstellen im Untergrund müssen vor dem Abdichten geschlossen werden. Hierzu Ultrament Perfekt Dicht mit 30 % getrocknetem Quarzsand der Körnung 0,5–1,2 mm mischen und die Öffnungen flächenbündig schließen.
Reinigung der Werkzeuge
Werkzeuge nach Gebrauch mit Wasser reinigen. Reinigungsreste ordnungsgemäß entsorgen.
EU-Kennzeichnung
Sicherheitshinweise und die Kennzeichnung sind dem aktuellen Sicherheitsdatenblatt zu entnehmen. Die Kennzeichnung ist ebenfalls auf der Verpackung des Produktes angegeben und die Hinweise sind zu beachten.
Haltbarkeit, Lagerung und Entsorgung
Trocken, kühl und frostfrei lagern – beste Produkteigenschaften garantiert für mindestens 18 Monate im originalverschlossenen Gebinde. Restentleertes Gebinde in einer Wertstoffsammelstelle oder Wertstofftonne entsorgen.
Sonstige Hinweise
Bereits ansteifendes Material nicht erneut aufrühren, da sonst die Endfestigkeit nicht erreicht wird.
Bei Arbeitsunterbrechungen wird Perfekt Dicht auf null ausgezogen. Die Arbeiten werden anschließend überlappend weitergeführt.
Unterbrechungen im Bereich von Ecken und Kanten sind unzulässig.
Das Verfüllen der Baugrube darf erst nach vollständiger Durchtrocknung erfolgen.
Die Trocknung ist von der Schichtdicke und den Witterungsbedingungen abhängig.
