Citrus hystrix - Papeda | Kaffir-Limette | Kaffernlimette - Stämmchen, Topf 5 l, 60/80 cm
Beschreibung
Die runzelige, hocharomatische Fruchtschale dieser Zitrus (Citrus hystrix) wird in der südostasiatischen Küche als Papeda ebenso geschätzt wie das aromatische Laub mit seinen fast blattgroßen Flügeln. Nicht nur für Gourmets! Papedas, auch Kaffir-Limetten oder Kaffernlimetten genannt, haben ihre Heimat in Südostasien (Sumatra, Philippinen, Malayisches Archipel). Heute wird die Bezeichnung Papeda favorisiert, da der altertümliche Begriff "Kaffer" ein diskriminierenden Beigeschmack trägt. Unverwechselbar machen diese Zitruspflanzen die großen Flügel an den Blattstielen, die das Laub wie »Doppel-Blätter« aussehen lassen. Die Zweige streben waagerecht vom Stamm ab, was Papedas einen etagenförmigen Wuchs verleiht. Die Blüten mit Schwerpunkt im Frühling und Herbst sind vergleichsweise klein (bis 2 cm), stehen dafür aber in dichten Büscheln zusammen. Ihre weißen Blütenblätter sind nicht umgeschlagen, sondern schalenförmig. Typisch für die etwa 5-9 cm großen, durch einen kurzen "Hals" leicht birnenförmigen Früchte, ist ihre runzelige Schale. In tropischen Anbaugebieten bleibt die Schale grün, bei uns reift sie wegen der Temperaturwechsel von Tag zu Nacht meist gelb aus. Das Fruchtfleisch ist vergleichsweise saftarm, dafür aber aromatisch. Häufiger als das Innere wird im asiatischen Raum die ölreiche, geriebene Schale verwendet, die Ungeziefer (z. B. Mücken, Flöhe etc.) vertreibt, wenn man die Haut damit einreibt oder wäscht. Auch die Blätter sind begehrt: Sie werden zum Kochen als Gewürz genutzt. Wie auch die Süßen und Sauren Limetten schätzen Papedas warme, windgeschützte Plätze. In der Jugend ist die Verzweigung zuweilen nicht so dicht, lässt sich aber durch Schnitt verbessern, während ältere Pflanzen gut verzweigte, oft malerische Kronen bilden. Qualität: intensiv duftende Blüten; essbare Früchte & Fruchtschalen & Blätter; immergrünes & glänzendes Laub mit großen Flügeln; Verwendung: ab April/Mai in Topfgärten draußen auf Balkon & Terrasse & Garten mit Überwinterung in Winterquartieren oder -gärten; ganzjährig in beheizbaren Wintergärten Limettenbaum - Pflegeanleitung Profi-Pflegetipps für Limetten - Limetten-Sträucher - Citrus aurantiifolia - Citrus limetta - Citrus latifolia - Citrus limonia WICHTIG: Alle Zitruspflanzen (Citrus), egal ob Orange, Zitrone, Mandarine, Limette oder Kumquat unterscheiden sich im Grundsatz NICHT in der Pflege. Gießen, Düngen und Schneiden von Zitruspflanzen ist in allen Fällen gleich. Hat man bei einer Zitruspflanze (Citrus) die Pflege raus, kommt man mit allen klar - und umgekehrt. Lediglich in der Überwinterungstemperatur gibt es leichte Unterschiede. Der mit Abstand häufigste Pflegefehler bei Zitruspflanzen (Citrus) ist zu seltenes gießen oder zu geringe Wassermengen bei den Gießdurchgängen. ALLE Zitrusfrüchte (Citrus) sind essbar, es ist KEINE GIFTIG. Der Geschmack kann jedoch sehr unterschiedlich sein und reicht von süß über sauer bis bitter, manche isst man direkt vom Baum, andere presst man aus für Saft oder kocht sie ein. Standort im Sommer: Limetten (Citrus aurantiifolia u.a.) bevorzugen es, im Sommer im Freien zu stehen, da hier die Lichtausbeute am größten ist. Für wohlgeformte, dichte Limetten (Citrus aurantiifolia u.a.) ist es besser, sie während der gesamten frostfreien Zeit des Jahres auf die Terrasse oder in den Garten zu stellen. Kernzeit ist von Mitte Mai bis Mitte Oktober, je nach Witterungsverlauf und Klima vor Ort kann sich der Freilandaufenthalt auf die Monate April und November ausdehnen, solange es eben frostfrei bleibt. Zitruspflanzen recken ihre Zweige sehr gern in die Sonne, die Wurzeln aber dürfen nicht überhitzen. Trifft die pralle Sonne täglich stundenlang auf schwarze Pflanzgefäße, heizt sich die Erde extrem auf und die Wurzeln schränken ihre Aktivität ein. In der Folge kommt es, trotz feuchter Erde, zu Welkeerscheinungen, da die inaktiven Wurzeln den Wasserverlust der Blätter nicht ausgleichen können. Alternativ kann man Zitrus ganzjährig in lichtreichen Wintergärten halten. Hier bilden Limetten (Citrus aurantiifolia u.a.) jedoch größere Blätter und Blattabstände, wodurch locker aufgebaute Kronen entstehen. Standort im Winter: Limetten (Citrus aurantiifolia u.a.) hell bei + 8 bis + 15 °C aufstellen. Als Grundregel gilt: Je wärmer der Standort ist, umso lichtreicher muss er sein. Je kühler das Winterquartier ist, umso eher reicht das Licht aus, das durch unverhangene Südfensterscheiben (Wärmeschutzglas) fällt. An zu dunklen oder zu kühlen Plätzen ist ein teilweiser oder gänzlicher Blattabwurf normal und kein Problem für die Pflanzengesundheit von Limetten (Citrus aurantiifolia u.a.). Er wird durch den Neuaustrieb ab März/April ausgeglichen, der die Kronen von Limetten (Citrus aurantiifolia u.a.) rasch wieder vollständig begrünt. Kurzzeitiges Temperaturminimum 0 °C. Pflege im Sommer: Limetten (Citrus aurantiifolia u.a.) brauchen im Sommer VIEL Wasser, vor allem dann, wenn sie an sonnigen Plätzen im Freien stehen wie oben empfohlen. Hier ist in der Reg...
